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26. September 2020
Bitcoin Fakten

5 Fakten über Bitcoin, die man kennen sollte

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In den Medien ist Bitcoin oft sehr präsent. Doch nicht immer werden die Fakten vorgestellt.  Viel eher geht es um Preisvorhersagen oder Ähnlichem. Wenn man sich mit Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen beschäftigen möchte, so ist es wichtig, zumindest die wichtigsten Fakten dazu zu kennen. Hier stellen wir euch die 5 wichtigsten Fakten über Bitcoin, die man definitiv kennen sollte.

1. Bitcoin ist nicht anonym

Die Nutzung von Bitcoin ist nicht so anonym wie die meisten denken. Wenn Transaktionen getätigt werden, sind diese  öffentlich verfolgbar und dauerhaft im Bitcoin Netzwerk gespeichert (siehe: Was ist eine Blockchain).

Eine Bitcoin Adresse reicht aus, um Bitcoin empfangen und versenden zu können. Diese Adressen werden von der Wallet eines Nutzers “geheim” generiert. Nach der Verwendung einer Adresse, wird diese in die Blockchain aufgenommen. Das heißt, die von Ihnen getätigten Transaktionen haften an dieser Bitcoin Adresse.

Da die Adressen öffentlich sind, kann jeder den Saldo und alle stattgefundenen Transaktionen einsehen. Allerdings kann die Identität des Besitzers nicht mit der Bitcoin-Adresse in Verbindung gebracht werden, solange der Besitzer selbst nicht die Informationen innerhalb der Transaktion preisgibt.

Genau hier ist das Problem. Es gibt viele Nutzer, die Ihre Identität preisgeben müssen, um Dienstleistungen oder Waren zu handeln. Wenn Sie beispielsweise Online bestellen und mit Bitcoin bezahlen möchten, dann muss der Online-Shop Ihren Namen Ihrer Bitcoin Adresse zuordnen können. Damit wird Ihr Name mit Ihrer Bitcoin Adresse in Verbindung gebracht und man kann die Aktivität der Adresse beispielsweise unter blockchain.com nachverfolgen.

Tipp: Glücklicherweise kann man nahezu unendlich viele Bitcoin Adressen in einer Wallet generieren. Daher sollten Sie, wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, jede Adresse nur einmal verwenden.

2. Bitcoin Investition mit höchster Rendite in der Geschichte

Die Rendite, welche Bitcoin vorweist, ist höher als jede andere Finanzanlage in der Geschichte. Vergleicht man den Preis des aller ersten Bitcoins mit dem von heute (etwa 6800 $ Stand 05.04.2020), so ergibt sich eine Rendite von über 225 Mio. Prozent! Eine unvorstellbar hohe Rendite.

Würde man den Preis des ersten Bitcoins in Relation zu seinem Höchststand (20.089 $ am 17.12.2017 Quelle: coinmarketcap.com) setzen, so ergäbe sich eine Rendite von 670 Mio. Prozent.

Übrigens: Der erste gehandelte Bitcoin hatte einen Preis von 0,003 $(Quelle: Wikipedia). Also nicht einmal einen Cent hat der erste Bitcoin vor 11 Jahren gekostet.

Was sagt uns das? Das Bitcoin sich langfristig bis jetzt immer bewährt hat, auch wenn er teils starke Kurs-Rückgänge verzeichnen konnte.

3. Bitcoin Zahlungen sind nicht umkehrbar

Wenn Sie eine Bitcoin Transaktion durchführen möchten, so ist es ratsam, die Bitcoin Adresse genauestens auf Tippfehler zu prüfen. Eine Bitcoin Transaktion kann nicht rückgängig gemacht werden. Lediglich der Empfänger könnte die Rückzahlung veranlassen.

Es ist daher ratsam, Ihre Bitcoins nur an Institutionen und Personen zu schicken, denen Sie vertrauen.

Um Tippfehler zu vermeiden, erkennen die meisten Dienste einen Tippfehler, um das Versenden an eine ungültige Adresse zu vermeiden. In Zukunft ist es zu erwarten, dass diese Dienste weiter ausgebaut und so noch mehr Verbraucher-freundlicher werden.

Tipp: Achten Sie beim Versenden der Bitcoins immer auf die Empfängeradresse. Überprüfen Sie diese am besten mehrmals vor dem Absenden.

4. Bitcoin korreliert nicht mit traditionellen Anlagen

Bitcoin hat den Vorteil, dass es nicht mit dem klassischen Anlagen korreliert, sofern das Marktumfeld nicht von einer Krise begleitet wird.

Bitcoin Korrelation mit traditionellen Märkten
Quelle: abra.com

Je höher die Zahl von 0 bis 1, umso höher die positive Korrelation. Das heißt, die Assets würden dann sehr ähnlich verlaufen.

Bitcoin korreliert beinahe gar nicht mit den klassischen Finanzinstrumenten. Aus Gründen der Diversifikation macht es also Sinn, das Portfolio um Bitcoin zu ergänzen. Darauf kommen auch wissenschaftliche Studien, die eine Beimischung von 2-7% in Form von Kryptowährungen für eine sinnvolle Strategie halten.

5. Investitionen in Bitcoins sind riskant

Der Bitcoin-Preis ist sehr volatil, das heißt man sieht immer wieder starke Kurssprünge. Das macht einerseits diese Anlage so interessant für Investoren, andererseits könnte es auch Nachteile mit sich bringen.

Auch wenn es Sinn macht in Bitcoin zu investieren, sollte eins klar sein: Bitcoin ist eine risikoreiche Finanzanlage. Die Volatilität macht das Investieren in Bitcoin zu einer Achterbahn. Die heute getätigte Investition könnte morgen doppelt so viel wert der nur halb so viel wert sein. Mit beiden muss man rechnen.

Wer mit solchen Kurssprüngen nicht gut schlafen kann, sollte sich eine alternative Anlage suchen.

Unsere Tipps beim Bitcoin Kauf:

  • Bitcoins sollten nur mit Geld gekauft und gehandelt werden, welches zur freien Verfügung steht. Investieren Sie nur Geld, was Sie bereit sind zu verlieren. Sollten Sie sich überlegen Kredite aufzunehmen, um Kryptowährung zu kaufen, so ist von diesem Vorgehen eher abzuraten. Es sei denn man ist sich allen Risiken bewusst und von seiner Entscheidung überzeugt.
  • Achten Sie auf die Aufbewahrung Ihrer Bitcoins. Notieren Sie sich Ihren private Key mehrmals, falls eine Notiz verloren gehen sollte. Denn gehen Passwörter verloren, so droht ein finanzieller Schaden.
  • Um einen “falschen” Einstiegspunkt zu vermeiden, ist es ratsamer gestaffelt Bitcoin zu kaufen als alles auf einmal auszugeben.

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