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11. Juli 2020
trading

CFD Trading einfach erklärt! Erfolgreich handeln mit CFD

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Hier geht es darum einfach und verständlich auch für Nicht-Finanzprofis zu erklären, was es mit CFD auf sich hat und welche Vorteile oder Nachteile CFD-Trading birgt.

Fangen wir damit an, dass wie uns die ausgeschriebene Schreibweise anschauen, diese lautet: Contracts for Difference (CFD). Damit sind also sogenannte Differenzgeschäfte gemeint. Man schließt hierbei im Grunde genommen einen Vertrag mit einer Gegenpartei auf die Differenz eines Kurses. Genauer: Man kauft nicht direkt beispielsweise eine Aktie, sondern man einigt sich vielmehr auf einen Wert mit seinem Broker und wenn der Aktienkurs über diesen Wert steigt, so bezahlt euch der Broker die Differenz, sinkt dagegen der Aktienkurs unter diesen Wert, müsst ihr dem Broker die Differenz bezahlen. Aber auch die umgekehrte Variante ist möglich. Somit ist es möglich selbst bei fallenden Kursen Gewinne zu erzielen.

CFD’s sind spekulative Finanzinstrumente und gehören zu der Kategorie der Derivate, das heißt einfach nur, dass sich deren Wert von Der Entwicklung der Basiswerte von Aktien, Rohstoffen, Kryptowährungen, Währungen, etc. ableitet.

Warum sind CFD’S so beliebt?

Der Hauptgrund warum CFD-Trading so beliebt ist und viele damit eine Menge Geld machen ist der sogenannte Hebeleffekt. Ihr könnt damit viel mehr Geld setzen als ihr eigentlich besitzt. Das geschieht so, dass ihr einen kleinen Teil setzt und der Rest des Geldes kommt von eurem Broker dazu. An dieser Stelle sei bereits erwähnt, dass das wie bei allen Investitionen auch zu einem Totalverlust führen kann.

Ein Beispiel:

Das Geld was ihr für einen Trade einsetzt nennt man “Margin”. Ihr kauft eine Aktie für 100€, diese 100€ sollen 1% “Margin” sein. Das heißt jetzt diese 100€ sind 1%, den Rest (99%) “leiht” euch euer Broker. Somit setzt ihr also eigentlich 10.000€ auf die Aktie. Ihr habt also hierbei einen 100er Hebel.

Möglich ist natürlich auch eine 5% “Margin” und damit ein 20er Hebel.

Hierbei kann man wirklich davon sprechen, dass es tatsächlich möglich ist seine Anfangsinvestition zu vervielfachen. Aber achtet bei jeder Investition, egal in welche Anlageklasse, das Geld zu investieren, was ihr im schlimmsten Fall auch bereit seid zu verlieren.

Okey, man kann sich also Geld vom Broker “leihen” und damit seine Investition vervielfachen, und jetzt? Naja mit ein wenig Geschicklichkeit ist es tatsächlich möglich mit nur minimalen Kursanstieg der Aktie sehr hohe Gewinne mitzunehmen. Entscheidet euch Bedacht für eine solche Investition, denn CFD Trading hat schon etliche Leute reich gemacht, aber bei manchen auch zu einem Totalverlust geführt. 

Tipp: Wenn ihr bessere Erfolgsaussichten haben wollt, dann informiert euch zum Beispiel über das Trading. So könnt ihr Kryptowährungen, Aktien etc. selber analysieren und nicht blind investieren.

>> Top 5 Trading Indikatoren zum nachlesen <<

Minimale Kursgewinne große Wirkung:  Die Macht des Hebeleffekts

Gehen wir davon aus ihr wollt 500€ auf eine Aktie setzen und euer Broker gewährt euch die 5% “Margin”. Das heißt eure 500€ sind 5%, und den Rest “leiht” euch der Broker. Also setzt ihr sozusagen ganze 10.000€ auf eine Aktie und nicht mehr 500€ (20er Hebel). Das heißt ihr habt einen Gegenwert einer Aktie von 10.000€, obwohl ihr nur 500€ eingesetzt habt. Wenn diese Aktie jetzt beispielsweise um 5% steigt, dann steigt der Wert auf 10.500€. Und jetzt? Ganz einfach ihr bekommt die Differenz! Nämlich 500€ (10.500 – 10.000)! Ihr investiert also eigentlich nur 500€, die Aktie steigt lediglich um 5% aber ihr habt einen Gewinn von 500€ und habt damit eure Investitionen verdoppelt und seid jetzt bei insgesamt 1000€. Damit habt ihr selbst 100% gemacht, obwohl die Aktie “nur” um 5% gestiegen ist.

Das ist die Macht des Hebels.

Hinweis: Bedenkt bitte aber auch, dass das Gegenteilige Ergebnis möglich ist. Eine Investition kann auch zum Verlust führen.

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Risiken beachten und clever investieren

Um smart zu investieren sollte man versuchen Risiken zu minimieren und Profite zu maximieren. Aus diesem Grund ist die Empfehlung auf anerkannte CFD Broker zurückzugreifen. Vor allem sind es zwei die momentan die Markt dominieren: Plus500* und Etoro*. Wer kennt denn nicht die ständige Werbepräsenz von den Broker beispielsweise auf Youtube? Diese Broker sind aber nicht nur bekannt, sondern sind vergleichsweise lange auf dem Markt und haben höchste Sicherheitsmaßnahmen zum Handel von CFD’s auf Kryptowährungen, Aktien, Rohstoffen etc..

Kurzer Vergleich der beiden Broker:

Zwischen 74% und 89% der Kleinanlegerkonten verlieren beim Handel mit CFD Geld. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktioniert und ob Sie es schaffen können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Es ist tatsächlich möglich hohe Gewinne mit CFD-Trading einzufahren. Jedoch birgt CFD-Trading auch ein hohes Risiko. Es ist wie schon erwähnt auch ein Totalverlust eures eingesetzten Kapitals möglich. Bis Ende 2017 war es sogar möglich, sich bei dem Broker zu verschulden, dies ist nicht mehr der Fall. Ihr könnt nur das Verlieren, was ihr investiert. Eure Position wird dann einfach geschlossen. Wenn ihr beispielsweise mit Hebel arbeitet (20er Hebel aus vorherigen Beispiel) und die Aktie nicht wie erwartet in unserem Beispiel steigt, sondern sinkt und zwar um 5%, dann verliert ihr 500€, eure Position wird vom Broker geschlossen und ihr wärt damit bei 0€.

Nochmal der Hinweis: CFD Trading kann zu einem Totalverlust führen, tätigt eure Investition mit Bedacht und informiert euch vorher.

 

 

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