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4. Dezember 2022

ETPs in der Schweiz: So funktioniert die Geldanlage in dieses Produkt

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Exchange Traded Products (ETPs) sind eine Möglichkeit für Anleger, in Kryptowährungen und Rohstoffe zu investieren. Sie bieten den Vorteil, dass Anleger kein physisches Gold oder Silber kaufen müssen und für den Kauf sowie den Handel von Kryptowährungen kein eWallet einrichten müssen, um Bitcoin, Ethereum oder andere Kryptowährungen zu verwahren. ETPs sind sogenannte Schuldverschreibungen, die von einem Emittenten ausgegeben werden und die über physische Rücklagen abgesichert sind.

ETPs sind unkompliziert und eine gute Variante, um am Krypto-Markt an den rasanten Entwicklungen teilzuhaben und stellen eine Alternative zum Bitcoin kaufen in der Schweiz dar. Der Kauf erfolgt nämlich indirekt und letztlich können Anleger die gekauften Bitcoins oder andere Kryptowährungen zwar nicht ausgeben, aber das ist auch nicht das Ziel bei einem Investment in ETPs. Es geht um die Wertsteigerung und die Möglichkeit, am Wachstum des Markts teilzuhaben. Über ein bereits bekanntes Asset zu investieren ist bequem und ergänzt das eigene Portfolio.

Sieben neue ETPs an der Schweizer Börse

Im März wurden zuletzt sieben neue ETPs an der Schweizer Börse (SIX Swiss Exchange) gelistet, in die Anleger nun unkompliziert investieren können. Eine Anmeldung bei Coinbase oder anderen Anbietern entfällt, ein Wallet braucht es auch nicht – das bestehende Depot bei einer Bank genügt, um sich die ETPs ins Portfolio zu holen.

Zu den neuen ETPs an der Schweizer Börse zählen unter anderem diese:

  • 21 Shares Cardano ETP
  • 21 Shares Polkadot ETP
  • 21 Shares Ripple ETP
  • 21 Shares Solana ETP

Sie alle haben jeweils eine Kryptowährung im Fokus und setzen auf die Entwicklung ebenjener.

Was macht ETPs als Geldanlage so besonders?

ETPs gelten als passive Anlagen, wodurch die Verwaltungsgebühren in der Regel niedrig sind. Im Gegensatz zu aktiv gemanagten Anlagen wird mit ETPs nicht versucht, eine Benchmark zu schlagen, sondern diese lediglich abzubilden. Daher ist die Verwaltung dieses Fonds deutlich weniger aufwendig und somit preisgünstiger.

Wie auch bei ETFs, also Exchange Traded Funds, bilden sie einen Basiswert nach und sind für Anleger eine gute Möglichkeit, an Wertsteigerungen teilzuhaben. Mit nur einer Transaktion können Anleger bei ETPs und bei ETFs auch in verschiedene Assets investieren und das auch noch unbefristet.

Weitere Kennzeichen von ETPs

Ebenso wie Aktien können ETPs an den Börsen während der Handelszeiten gekauft und verkauft werden. Im Laufe des Handelstages werden konstant laufende Kurse bereitgestellt. Ein Nachteil von Krypto-ETPs gegenüber dem direkten Kauf von Bitcoin, Ethereum und Co ist, dass die ETPs außerhalb der Handelszeiten nicht gehandelt werden können.

Während Kryptowährungen rund um die Uhr und auch am Wochenende ge- und verkauft werden können, ist das bei ETPs nicht möglich. Sollte also der Kurs am Wochenende stark auf ein Ereignis reagieren, haben Anleger erst montags wieder die Möglichkeit, einzugreifen. Insbesondere wer kurzfristig handelt, kann dadurch Nachteile erleiden. Wer allerdings ETPs als langfristige Geldanlage sieht und vielmehr auf die Buy-and-Hold-Strategie setzt, der kommt mit einem ETP in der Regel gut zurecht und die Vorteile überwiegen.

Was ist der Unterschied zwischen ETPs und ETFs?

ETFs sind ETPs vom Grundprinzip sehr ähnlich – sie sind eine Variante von ETPs. ETFs, also Exchange Traded Funds, bilden einen Index ab, zum Beispiel den DAX oder den S&P 500. Sie decken zum Teil Hunderte oder gar Tausende Aktien ab und sind daher deutlich weniger anfällig für Schwankungen als einzelne Titel.

ETFs sind für viele Menschen als langfristige Geldanlage beliebt. Viele Broker bieten an, einen Sparplan auf ETFs einzurichten. Jeden Monat wird der ETF dann für eine festgelegte Summe automatisch gekauft und die Anteile summieren sich mit der Zeit auf. Der Vorteil bei dieser Sparplan-Variante ist, dass Anleger mal zu höheren und mal zu niedrigeren Kursen kaufen – je nachdem wie der Markt gerade aussieht. Sie müssen sich wenig Gedanken über ihr Investment machen und nur einmal festlegen, welcher ETF und welche monatliche Summe es sein soll. Anschließend läuft es von allein und sie profitieren von der langfristigen Wertentwicklung, die ein gut ausgewählter ETF in der Regel mit sich bringt.

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